Die Jahreszeiten

Früher war ich davon überzeugt, dass ich nur den Sommer brauche. Ich mag die Wärme, die Menschen haben gute Laune, das Leben findet draußen statt.

Doch heute spüre ich, wenn es gegen Oktober wird, dass ich mich so richtig auf den Winter freue. Mein Körper und Geist sehnen sich nach Ruhe.

Die Jahreszeiten fließen ineinander, es ist ein beständiger Kreislauf, der uns durch die Natur auch uns selbst wieder spiegelt. Die Tage werden kürzer, die Nächte länger. Auch die Sonne hat im Winter nicht dieselbe Energie wie im Sommer. Die Bäume lassen alle ihre Blätter los und speichern ihre Energie tief in ihren Wurzeln. Es ist ein Prozess des Loslassens. Alte Blätter fallen zu Boden, sodass im Frühling wieder neue heranwachsen können.

Wie ergeht es dir mit dem Loslassen? Bist du bereit, Altes (Gewohnheiten, Muster, Gedanken, Gefühle) loszulassen, damit du neue Eigenschaften kultivieren kannst?

Der Winter ist die Zeit der Ruhe und des Rückzugs. Auch die Tiere ziehen sich in den Winterschlaf zurück, um ihre Energiereserven zu sparen. So können auch wir ein gesundes und ausgewogenes Leben führen, wenn wir die Balance zwischen Aktivität und Ruhe wahren und uns den Jahreszeiten hingeben.

Der Winter und seine kurzen, dunklen Tage sind die perfekte Einladung zur Entspannung, Regeneration, Introspektion und Rückschau.

Die Gelegenheit, ein Resümee über das Jahr abzugeben:

Was ist gut gelaufen? Was möchtest du im neuen Jahr verändern? Für was bist du von Herzen dankbar? Was möchte losgelassen werden?

Hierfür eignen sich hervorragend die Rauhnächte, die am 25.12 beginnen und am 06.01 enden.

Alles ist ein Zyklus...auch wir sind zyklische Wesen. Denken wir nur mal an den Mond. Wir bestehen aus 75 % Wasser, welche Wirkung hat wohl der Mond auf uns, wenn wir bedenken, welche Kraft er auf die Ozeane und das Wasser hat?

Und doch ist es so schwer, mit dem natürlichen Rhythmus zu fließen. Wie sieht dein Atemrhythmus aus? Die meisten Menschen atmen kurz und flach. In den Yoga Stunden fällt mir immer wieder auf, dass der natürliche Atemrhythmus nicht überall bekannt ist. Zudem leben wir mit künstlichem Licht und künstlicher Taktung der Uhr. Es ist also schwer geworden, sich nach der Natur zu orientieren. Nicht nur, weil wir es verlernt haben, auch weil viele unserer Jobs davon abhängig sind. Ebenso die Schulen passen ihre Zeiten nicht denen unserer Kinder im Winter an . Es ist alles einheitlich. Das gesamte Jahr, im Winter sowie im Sommer, konträr unserem Biorhythmus entgegen, damit wir und die Systeme funktionieren können. Das ist natürlich auch verständlich. Es braucht eine Vereinheitlichung.

Dennoch magst du vielleicht schon einmal bemerkt haben, dass dich im Frühjahr die bekannte Frühjahrsmüdigkeit gepackt hat oder du zwischen den Jahreszeiten immer wieder kraftlos und krank wirst. Diese Zeichen deuten auf deine Energiereserven hin, die nicht vollständig aufgeladen wurden, sodass du immer noch erschöpft bist.

Übrigens isst man im Ayurveda zwischen der Jahreszeiten Winter-Frühling und Herbst-Winter mehrere Tage ein Kitchery. 3 Mahlzeiten am Tag. Dies soll den Körper beim Übergang unterstützen und entlasten. Das Rezept findest du in der Ayurveda-Universität.

Also, wie können wir aus dem TeufelsKREISLAUF - der aus Schlafmangel, Stress, dauerhaftem Konsum, schlechter Ernährung, flacher Atmung und Unachtsamkeit besteht - zurück in unsere Kraft kommen? Dieser Kreislauf führt langfristig zu der meist verbreiteten Krankheit „Depression" oder “Burnout" in unserer Gesellschaft.

KUNDALINI YOGA ist die Antwort!!!! Nein, das wäre wirklich zu einfach :-) Dennoch gibt es bereits einige Forschungen, wie die des Kundalini Research Instituts, die aufzeigen, wie Kundalini Yoga eine Stütze in dieser Zeit für dich sein kann.

Es benötigt eine achtsame und artgerechte Lebensweise. Das Ankommen im Hier und Jetzt. Übungen für Körper und Geist, die wir regelmäßig praktizieren, um in die eigene Kraft zu kommen und in ihr zu bleiben.

Was tust du als Ausgleich für dich? Fällt es dir schwer, zur Ruhe zu kommen?

Das ist übrigens etwas, das wir im Kundalini Yoga täglich üben: Den Übergang von Anspannung, also Stress- in die Ruhe. Der Muskel zwischen dem parasympathischen und sympathischen Nervensystem wird trainiert, damit wir auch im Alltag immer wieder vom Stress in die Ruhe zurückfinden. Mehr darüber erfährst du auf meiner Seite Kundalini Yoga.

Abonniere gerne meinen Newsletter- ich nenne es eher meine persönlichen Nachrichten :-), wenn du jeden Monat kostenfrei eine Kundalini-Übung erhalten möchtest, die zur Energie des Monats und der Jahreszeit passt.

DU BIST EIN TEIL VOM GANZEN. ALLES IST EINS.

Tief in deinem Inneren weißt du, was du brauchst und was gut für dich ist.

SAT NAM.

Wintertag Dezember 2025

 
Weiter
Weiter

Die Marke- Dein Momentum